Das Interview zum Nachlesen!

1. Wie bist du mit dem Thema „podcast“ in Berührung gekommen und was waren Deine Beweggründe selbst zu podcasten?

Ich habe 13 Jahre lang Radio gemacht, das Podcasten lag also nahe. Meine ersten Podcasts stammen aus dem Jahr 2005. Die „Entdeckung“ lag auf der Hand, wer bloggt, weiß auch, was Pocdasts sind. 🙂

2. Produzierst Du deine Podcasts inhaltsspezifisch für eine bestimmte Zielgruppe?

Nö. Wir haben ja nichtmal ein Skript.

3. Wie bewertest Du die Entwicklung von rein privaten Podcast bis hin zu kommerziell angelegten Podcasts? Sofern es eine Entwicklung, Deiner Meinung nach, gibt.

Ich kann das kaum beurteilen, ich höre selten Podcasts, ich habe kaum Zeit dafür. Wie in allen Kulturbereichen wird wohl beides nebeneinander existieren, private und kommerzielle Sachen, und beides kann sich gegenseitig beflügeln.

4. Wie sieht Deine Bewertung der aktuellen „Podcast“-Situation in Bezug auf qualitativen Journalismus aus? Sind Podcaster Journalisten? Sind Podcasts eine neue Form von qualitativem Journalismus?

Der Begriff „Podcast“ beschreibt ja nur die technische und keine inhaltliche Form oder gar eine Qualität. HR2 Der Tag ist auch ein Podcast, wird aber im Gegensatz zu privaten Podcasts von einer Redaktion erstellt. Dass es da Unterschiede gibt, ist klar. Auf der anderen Seite gibt es gerade im technischen Bereich Privatleute, die sich viel mehr Zeit nehmen, ein bestimmtes Gebiet abzudecken, diese Nischen sind Chancen (genau wie beim Bloggen).

5. Besteht Deiner Meinung nach eine Notwendigkeit oder ein Nutzen Podcasts aus wissenschaftlicher Sicht zu betrachten und zum Thema von Seminaren zu machen?

Von mir aus nicht, aber es wird sicher trotzdem passieren. 🙂

5. Kannst Du das ein wenig genauer beschreiben?

Ganz leicht: Ich kenne kein Medium, welches sich auf der Basis von wissenschaftlichen Untersuchungen anders entwickelt hat als ohne diese Studien. Dennoch sind natürlich Studien wichtig. Zum Beispiel für Studierende. 🙂

Es ist ja durchaus spannend, gesellschaftliche Neuerungen z.B. auch im soziologischen Kontext zu betrachten und zu untersuchen. Aber hat das einen Einfluss auf das Medium selbst? Ich glaube nicht.

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